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Schilddrüse: Hormonersatztherapie mit L-Thyroxin und Alternativen

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Von: Jasmin Pospiech

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Das Schilddrüsenmedikament Euthyrox enthält den gleichen Wirkstoff, das künstlich hergestellte Hormon Levothyroxin, wie L-Thyroxin.
Das Schilddrüsenmedikament Euthyrox enthält den gleichen Wirkstoff, das künstlich hergestellte Hormon Levothyroxin, wie L-Thyroxin. (Symbolbild) © M.Zettler/Imago

Wer an einer Schilddrüsenunterfunktion leidet, der erhält oftmals künstliche Hormone wie L-Thyroxin. Doch was ist das und welche Medikamente gibt es noch?

München – Fünf von 100 Menschen hierzulande leiden an einer Schilddrüsenunterfunktion. Besonders betroffen sind Frauen und ältere Menschen. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung der Schilddrüse. Letztere ist ein lebenswichtiges Organ in unserem Körper und produziert die Hormone Trijodthyronin (T3) und Tetrajodthyronin (T4). Diese regeln und sind maßgeblich an einer Vielzahl an Stoffwechselvorgängen beteiligt.
Klappt das nicht, ist die Hormonproduktion der Schilddrüse gestört, weiß 24vita.de.

Die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis ist die häufigste Form der Schilddrüsenentzündung. Das bedeutet, dass das eigene Immunsystem die Schilddrüse angreift. Betroffene bilden sogenannte Autoantikörper, die ihre Schilddrüse allmählich zerstören. Eine Schilddrüsenunterfunktion lässt sich in der Regel mithilfe einer Hormonersatztherapie gut behandeln.

Hierbei werden künstliche Hormone von außen zugeführt, um den Mangel auszubalancieren. In den meisten Fällen verschreibt der behandelnde Arzt ein rezeptpflichtiges Präparat mit dem Hormon Levothyroxin, auch „L-Thyroxin“ genannt. Das entspricht dem T4 und wird im Körper in das stoffwechselaktivere T3 umgewandelt.

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