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Musik zum Einschlafen? Welche Lieder Sie tunlichst nicht hören sollten – Forscher warnen vor schlechtem Schlaf

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Von: Juliane Gutmann

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Frau hört im Bett Musik
Viele nutzen Musik, um zu entspannen. © Imago

Entspannt einschlafen, erholt aufwachen: für viele keine Selbstverständlichkeit. Musik ist häufig das Einschlafmittel der Wahl. Doch eine Art von Musik hat den gegenteiligen Effekt.

Sie entspannen vor dem Schlafengehen bei leiser Musik? An sich keine schlechte Idee, den Körper so zur Ruhe zu bringen. Doch eine bestimmte Art von Musik fördert den Ohrwurm – der einen noch weit in die Nacht hinein verfolgen kann. Vor allem Instrumentalmusik kann den Schlaf immens stören, wie Forscher um Michael K. Scullin von der Baylor University in Texas informieren. In einer Studie hatten er und sein Team untersucht, wie sich Musik auf das Einschlafen auswirkt.

In ihrer Studie wurde deutlich, dass diejenigen der 200 Befragten, die regelmäßig Musik vor dem Schlafengehen hörten, häufiger über schlechten Schlaf berichteten. Außerdem klagte diese Gruppe häufiger über „Ohrwürmer“. Diese waren teilweise so ausgeprägt, dass die Probanden sogar nachts mit der Ohrwurm-Melodie im Ohr aufwachten. Wie die Forschenden im Fachblatt Psychological Science informierten, waren hiervon vor allem die Anhänger von Instrumentalmusik betroffen: „(Wir) stellten fest, dass Instrumentalmusik die Häufigkeit nächtlicher Ohrwürmer erhöhte und die polysomnographisch gemessene Schlafqualität verschlechterte“, heißt es in der Studie.

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Instrumentalmusik ohne Gesang vor dem Schlafen? Besser nicht

Im Rahmen der Studie wurden neben den Befragungen auch Schlaflabor-Tests durchgeführt. 50 junge Freiwilligen wurden dort drei verschiedene Musikstücke vorgespielt, bevor sie sich schlafen legten. Dabei handelte es sich um die Lieder „Don‘t stop believin‘“ von Journey, „Call me maybe“ von Carly Rae Jepsen sowie Taylor Swifts „Shake it off“. Die eine Hälfte der Teilnehmer hörte die Stücke mit Gesang, die andere ohne.

Auch hier ergab die Auswertung dem Wissenschaftsportal Spektrum zufolge, dass rund ein Viertel der Probanden nachts mit einem Ohrwurm aufwachte – vor allem diejenigen, die die Lieder ohne Gesang hörten. Außerdem schliefen die Teilnehmer weniger tief, heißt es weiter. EEG-Auswertungen zeigten zudem, dass im Gehirn bestimmte Areale aktiver waren als bei den Nicht-Musik-Hörern, nämlich die, die für das Verfestigen von Sinneswahrnehmungen verantwortlich sind. Die Schlussfolgerung der Forscher: „Einige Arten von Musik können also den nächtlichen Schlaf stören, indem sie lang anhaltende Ohrwürmer hervorrufen, die durch spontane Gedächtnisreaktivierungsprozesse aufrechterhalten werden“. (jg)

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