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Glänzendes starkes Haar: Frauen greifen dafür immer häufiger zu Naturkosmetik.

Grüne Pflege

Gesunde Mähne mit Öl aus Cannabis: Das Naturprodukt nutzt nicht nur den Haaren

Aus der Hanf-Pflanze kann nicht nur berauschendes Marihuana oder Haschisch gewonnen werden: Pflegendes CBD-Öl findet Anwendung in Kosmetikprodukten - und das ganz legal.

Naturkosmetik hat schon lange seinen Öko-Tanten-Ruf verloren. Drogerien, Supermärkte und Online-Shops sind voll mit Produkten, die mit natürlichen Inhaltsstoffen werben. Die Palette der Pflanzen, aus welchen pflegende Substanzen gewonnen werden, nimmt kein Ende und reicht von Aloe Vera, Lavendel, Rose, Salbei und Zitronengras bis hin zu exotischen Essenzen aus Ylang Ylang. Auch aus der Hanfpflanze kann ein Öl gewonnen werden, das Haut und Haare pflegt.

Gegen Ekzeme: Öle aus der Hanfpflanze zur Hautpflege

Für kosmetische Zwecke kommen vor allem CBD-Öl und Hanfsamen-Öl infrage. CBD steht für Cannabidiol, eine Substanz, die entzündungshemmende und entkrampfende Wirkung entfaltet, was es auch interessant für die Behandlung von Schmerzpatienten macht. Das CBD-Öl wird größtenteils aus den Hanfblüten und Blättern der weiblichen Hanfpflanze gewonnen. Hanfsamen-Öl dagegen gewinnen Produzenten aus den Samen der Hanfpflanze, es wird kalt gepresst. Es hemmt Entzündungen der Haut, was einer finnischen Studie zufolge großen Nutzen in der Behandlung von Ekzemen hat.

Bei trockener Haut soll CBD-Öl wahre Wunder wirken, wie das US-amerikanische Portal Hytiva berichtet. So soll CBD-Öl durch enthaltene Lipide und Fettsäuren helfen, den Feuchtigkeitsspeicher der Haut wieder aufzufüllen. Das Öl enthält auch Vitamin D, Vitamin E und Antioxidantien, die die Kollagenproduktion in der Haut stimulieren, die Haut so elastisch halten und Falten vorbeugen.

Weitere positive Effekte von CBD-Öl auf die Haut:

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Mehr Stärke und Glanz? Cannabis für die Haare

Das Cannabidiol-Öl pflegt nicht nur Haut und Kopfhaut, auch die Haare profitieren.

CBD-Öl als Haarpflege - die Effekte im Überblick: 

  • Feuchtigkeitsspender: Dem Portal Hytiva zufolge dringt CBD-Öl in den Haarschaft ein und stärkt so die Hydrolipidschicht, die das Haar vor dem Austrocknen schützt.  
  • Anti-Schuppen-Mittel: Trockene Kopfhaut ist häufig die Ursache, die hinter Schuppen steckt. CBD-Öl beugt einer trockenen Kopfhaut und somit auch der Schuppenbildung vor.
  • Haarwuchs-Beschleuniger: Durch die enthaltenen Omega-Fettsäuren und Aminosäuren soll CBD-Öl das Haarwachstum anregen, weil die Substanzen die Keratinproduktion im Haar fördern und Entzündungen in der Kopfhaut reduzieren sollen.
  • Starkes Haar: Da CBD-Öl die Bildung von Keratin unterstützen soll, macht es das Haar elastisch und weniger anfällig für Spliss und Haarbruch.

In CBD-Öl ist kein Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten, das in erster Linie für die berauschende Wirkung von Marihuana und Haschisch verantwortlich ist. Das ist der Fall, weil CBD-Öl aus einer Hanfpflanze gewonnen, die kein THC enthält. Wer Kosmetik mit diesem Öl nutzt, kann deshalb gar nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen.

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Im Verkauf? dm hat sich nun erneut dazu entschlossen CBD-Produkte aus dem Sortiment zu nehmen. Rossmann lässt sich dagegen nicht einschüchtern.

jg

Warum uns die Natur so gut tut

Annette Bernjus leitet Achtsamkeitsübungen an, wenn sie mit den Teilnehmern ihrer Kurse so wie hier im Wald unterwegs ist. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
Annette Bernjus leitet Achtsamkeitsübungen an, wenn sie mit den Teilnehmern ihrer Kurse so wie hier im Wald unterwegs ist. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Zum Themendienst-Bericht von Bernadette Winter vom 22. August 2018: Prof. Dr. med. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Foto: Anja Lehmann/Immanuel Krankenhaus Berlin
Zum Themendienst-Bericht von Bernadette Winter vom 22. August 2018: Prof. Dr. med. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Foto: Anja Lehmann/Immanuel Krankenhaus Berlin © Anja Lehmann
Wer im Wald "badet", soll nicht nur die Geräusche des Waldes bewusst aufnehmen, sondern die Umgebung auch mit den anderen Sinnen erleben. Foto:Manfred Bernjus/embe-Foto
Wer im Wald "badet", soll nicht nur die Geräusche des Waldes bewusst aufnehmen, sondern die Umgebung auch mit den anderen Sinnen erleben. Foto:Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Achtsamkeitsübung im Wald. Annette Bernjus rät, dort ganz bewusst zu pausieren. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
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Einfach mal einen Baum umarmen: Annette Bernjus leitet die Teilnehmer ihrer Seminare an, die Natur wieder bewusster wahrzunehmen. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
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