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Abnehmen und Schokolade essen? Das soll gehen. (Symbolbild)

Schon probiert?

Diese Diät soll in kurzer Zeit Pfunde purzeln lassen - sogar Schokolade und Rotwein sind erlaubt

Es ist ein relativ neuer Diät-Trend, der verspricht: Wenn Sie nur bestimmte Lebensmittel essen, nehmen Sie automatisch ab - und zwar ohne zu hungern.

Die besagte Diät nennt sich Sirt-Diät. Was es dabei zu beachten gibt und welche Lebensmittel Sie dabei essen dürfen, erfahren Sie hier.

Was ist die Sirtfood-Diät?

Die Sirtfood-Diät zeichnet sich dadurch aus, dass man eine Zeit lang nur Lebensmittel zu sich nimmt, die einen großen Anteil eines bestimmten Proteins enthalten, das Sirtuin genannt wird. Sirtuine sollen Zellen im Körper vor dem Absterben schützen sowie Entzündungen, Stoffwechsel und Alterungsprozess regulieren. Zudem gehen manche Forscher davon aus, dass Sirtuine die Fettverbrennung im Körper beeinflussen, Fett und den Stoffwechsel ankurbeln. Eine Ernährungsumstellung soll einen Gewichtsverlust von 3,5 bis 4 Kilo pro Woche bewirken.

Lesen Sie hier: Abnehm-Kick Intervallfasten: So verlieren Sie in einer Woche ganze fünf Kilo.

Diese Lebensmittel zählen zu den "Sirtfoods"

Zu den häufigsten "Sirtfoods" gehören:

  • Grüner Tee
  • Äpfel
  • Auberginen
  • Zitrusfrüchte
  • Olivenöl
  • Kaffee (schwarz)
  • Knoblauch
  • Orangen
  • Zwiebeln
  • Sojabohnen
  • Weintrauben (rot)
  • Petersilie
  • Kurkuma
  • Garnelen
  • Grünkohl
  • Heidelbeeren
  • Kapern
  • Rotwein
  • Dunkle Schokolade (85% Kakao)

Lesen Sie hier: Stoffwechselkur: So verlieren Sie bis zu zehn Kilo in drei Wochen.

Die Sirtfood-Diät ist in zwei Phasen eingeteilt

Die erste Phase dauert eine Woche. In den ersten drei Tagen sind die Kalorien auf 1.000kcal beschränkt. Dabei dürfen drei Fruchtsäfte und eine Mahlzeit pro Tag konsumiert werden, die natürlich reich an Sirtfood sein müssen.

Zu den Zutaten für die Säfte gehören:

  • Grünkohl
  • Sellerie
  • Rucola
  • Petersilie
  • Grüner Tee
  • Zitrone

Die Mahlzeiten sollten aus leichten Zutaten bestehen, etwa:

  • Huhn
  • Pute
  • Garnelen
  • Grünkohl
  • Kapern
  • Salbei
  • Petersilie
  • Buchweizen

Von Tag vier bis sieben werden die Kalorien auf 1.500 kcal erhöht. Hier gibt es dann jeweils zwei grüne Fruchtsäfte sowie zwei Mahlzeiten pro Tag.

Die zweite Phase dauert 14 Tage und länger an, wobei eine gleichmäßige Gewichtsabnahme eintreten soll. Es geht dabei hin erster Linie darum, die Lebensmittel zu sich zu nehmen, die die Natur zu bieten hat. Langfristig werden drei reichhaltige Sirtfood-Mahlzeiten pro Tag mit einem grünen Saft empfohlen.

Das wird an der Sirtfood-Diät kritisiert

Während der Grundgedanke hinter der Diät erst einmal sinnvoll klingt, gibt es auch Experten, die davon abraten. So erklärt zum Beispiel Diät-Experte Emer Delany dem Portal BBC goodfood, dass er seinen Kunden eine Gewichtsreduktion durch die Sirtfood-Diät nicht empfehlen würde: Er hält es für unwahrscheinlich, dass Menschen die geringe Kalorienzufuhr drei Tage lang durchhalten könnten.

Video: Mit der Cico-Diät veränderte sich dieser Mann komplett

Anstatt Fett zu verlieren, ist er zudem der Meinung, dass die Diät eher zu Wasserverlust führt und sich ein JoJo-Effekt bemerkbar machen könnte. Wer sich dennoch für diese Diät entscheidet, sollte sich gut darüber informieren und einen Arzt konsultieren. Nicht für jeden eignet sich eine jede Diät.

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sca

Aufgedeckt: Das sind die zehn größten Abnehm-Irrtümer

Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.
Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken.
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen.
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran.
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an.
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick.
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller.
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann.
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung.
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen.
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen. © pixabay

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