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„Die Früchte, die man erntet“: Packender Schweden-Thriller von Rosenfeld & Hjorth

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Von: Jessica Bradley

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Das Cover des Thrillers „Die Früchte, die man erntet“ von Hans Rosenfeld und Michael Hjorth
Cover „Die Früchte, die man erntet“ von Rosenfeld & Hjorth © Wunderlich/ Rowohlt Verlag

Ein Amokschütze in einem kleinen Dorf in Schweden. Das ist der Auftakt des Thrillers „Die Früchte, die man erntet“ von den Autoren Hans Rosenfeld und Michael Hjorth. Mein Buchtipp.

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„Wie man in den Wald rein ruft, so schallt es wieder raus“, so lautet ein Spruch, den viele von uns kennen. „Die Früchte, die man erntet“ spiegelt genau diesen Satz wider. Aus Rache angetrieben, versetzt ein Heckenschütze ein Dorf in Panik. Doch das ist nicht das einzige Problem, das auf Vanja Lithner und ihre Kollegen zukommt. 

Rosenfeld & Hjorth „Die Früchte, die man erntet“: Über das Buch

Drei Morde innerhalb weniger Tage: Die beschauliche schwedische Kleinstadt Karlshamn wird vom Terror erfasst. Vanja Lithner und ihre Kollegen von der Reichsmordkommission stehen unter Druck, den Heckenschützen zu stoppen, bevor weitere Menschen ums Leben kommen. Aber es gibt keine Hinweise, keine Zeugen und keine eindeutigen Verbindungen zwischen den Opfern. Sebastian Bergman hat sich für ein ruhigeres Leben entschieden, seit er Großvater geworden ist. Er arbeitet als Psychologe und Therapeut. Doch plötzlich wird seine Welt auf den Kopf gestellt, als ein Australier ihn aufsucht, um seine Erlebnisse während des Tsunamis 2004 zu verarbeiten. Bei dem Sebastian selbst Frau und Tochter verlor. Seit Sebastians ehemaliger Kollege Billy das erste Mal getötet hat, kann er nicht aufhören. Nun wird er Vater und beschließt, nie wieder zu morden. Aber die Umstände wollen nicht zulassen, dass die Vergangenheit in Vergessenheit gerät. Wie weit wird Billy gehen, um nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden? (Klappentext)

Rosenfeld & Hjorth „Die Früchte, die man erntet“: Sprache und Aufbau

Am Anfang fiel er mir sehr schwer in den Roman einzutauchen. Ich hatte Probleme die Charaktere richtig einzuordnen. Doch ab dem Klassentreffen, kam ich gut zurecht und konnte mich in die Charaktere hineinversetzen. Trotzdem waren es mir zu viele Erzählstränge.

Rosenfeld & Hjorth „Die Früchte, die man erntet“: Mein Fazit

Eigentlich hat dieser Roman drei Geschichten auf einmal. Einen Schützen, ein persönliches Drama und einen Serienkiller. Mir war es ein wenig zu viel. Zumal ein Thema dadurch leider nur in einem unzufriedenen Ausmaß behandelt wurde. Es kam mir vor, wie reingepresst. Man hätte durchaus zwei Romane aus der Geschichte machen können. Aber nichtsdestotrotz war der Roman gut und vor allem spannend geschrieben. Es handelt sich bei „Die Früchte, die man erntet“ um den siebten Teil einer Serie. Die Fans der Reihe werden bestimmt begeistert sein. Doch auch als Quereinsteiger ist der Roman verständlich, da einiges an benötigtem Vorwissen innerhalb des Romans erklärt wird.

Rosenfeld & Hjorth „Die Früchte, die man erntet“

2021 erschienen im Wunderlich Verlag, ISBN 13-978-3-805-25089-4

Preis: Hardcover 24,99€, EBook 19,99€, Seitenzahl: 512 (abweichend vom Format) Hier bestellen!

Die Autoren

Michael Hjorth ist Produzent, Regisseur und Drehbuchautor. Er hat u.a. die Bücher von Henning Mankell verfilmt. Hans Rosenfeld ist ebenfalls Drehbuchautor und u.a. Schöpfer der Serie „Die Brücke“.

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