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Was bei Dachboxen wichtig ist

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Dachbox
Quasi der Dachbodenausbau beim Auto: Mit einer Dachbox lässt sich für Urlaubsfahrten zusätzlicher Stauraum schaffen. © Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Es geht in den Urlaub aber der Kofferraum reicht mal wieder nicht aus? Hier kann eine Dachbox helfen. Ein paar Tipps helfen beim sinnvollen Einsatz.

München - Dachboxen erweitern den Stauraum auf Reisen und sind auch für Skiausrüstung praktisch. Aber was ist bei Dachboxen in Sachen Zuladung, Tempo und Kraftstoffverbrauch wichtig? Ein paar Tipps von ADAC und Tüv Süd.

Für die Boxen wird in der Regel ein extra auf das eigene Automodell passender Grundträger benötigt. Er darf nur an den dafür gedachten Punkten am Auto montiert werden, so der Tüv Süd. Das sorgt nicht nur für festen Sitz, sondern verhindert Schäden an Blech und Lack.

Auf die maximale Dachlast achten

Allerdings können die Boxen auch nicht unendlich viel Last schlucken. Wie viel dort hinein darf, richtet sich nach der Herstellervorgabe und der maximal erlaubten Dachlast des eigenen Autos. Meist sind das zwischen 50 und 100 Kilogramm - ein Blick ins Handbuch des Autos klärt darüber auf. Wichtig: Auch das Gewicht von Box und Trägersystem muss man einkalkulieren.

Nicht nur die Box muss verrutschsicher befestigt sein. Auch die Ladung darin zurrt man besser fest - etwa mit Spanngurten. Wer weiche Sachen wie etwa eine Decke oder einen Schlafsack vorn unterbringt, kann verhindern, dass empfindliche Dinge beim Bremsen durch Verrutschen leiden. Nach etwa 50 Kilometern kontrolliert man besser die Befestigung der Box am Auto und zieht bei Bedarf nach.

Nicht so schnell wie sonst fahren

Es gebe zwar rein rechtlich kein spezielles Tempolimit mit Dachbox. Doch sie gilt als Ladung und das Tempo müsse „angemessen“ sein, so der ADAC. Einige Hersteller raten zu einer bestimmten Maximalgeschwindigkeit, die man auch aus Haftungsgründen beachten sollte. Der ADAC rät etwa zu Höchsttempo 130.

Mit Box auf dem Dach reagiert das Auto empfindlicher auf Seitenwind. Auch der Kraftstoffverbrauch steigt. Bei Tempo 130 sind das laut Messungen des ADAC rund 18 Prozent Mehrverbrauch oder knapp ein Liter mehr auf 100 Kilometer. Daher demontiert man die Box nach Gebrauch am besten möglichst schnell.

Und noch eine Sache ist wichtig: Fahrerinnen und Fahrer dürfen nie die ungewohnte Höhe des Autos mit Dachbox vergessen, sonst knirscht es unangenehm. Zum Beispiel in der niedrigen Einfahrt einer Tiefgarage. dpa

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