Trotz Corona: HU lieber nicht überziehen

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Hauptuntersuchungen am Auto sind in der Corona-Krise weiter möglich, schließlich dürfen Werkstätten öffnen. Mancher Autofahrer dürfte sich aber überlegen: Muss die HU jetzt sein, oder kann sie warten? Und mancher Kunde von A.T.U sieht sich mit der Absage des HU-Termins konfrontiert. Die Werkstattkette fährt ihren normalen Filialbetrieb vorübergehend herunter.

Grundsätzlich sollte die HU nicht überzogen werden, sagt Vincenzo Lucà vom TÜV Süd. Allerdings bleibt das Überziehen der Frist in den ersten zwei Monaten folgenlos, erst danach droht von Polizei oder Ordnungsamt ein Bußgeld von 15 Euro. Ab vier Monaten steigt der Betrag auf 25 Euro, ab acht Monaten muss man mit 60 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen.

Aber in Panik verfallen müssen Autofahrer wegen eines geplatzten HU-Termins nicht. Und wer nicht warten möchte, wendet sich an eine andere Werkstatt oder direkt an Prüforganisationen wie TÜV Süd, TÜV Rheinland oder DEKRA, erklärt der Experte. dpa

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