Kinder brauchen auch auf langen Autofahrten genügend Bewegung. Am besten machen Eltern alle zwei Stunden Pause. Foto: Nicolas Armer
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Kinder brauchen auch auf langen Autofahrten genügend Bewegung. Am besten machen Eltern alle zwei Stunden Pause.

Ab in den Urlaub

Darauf sollten Sie bei langen Autofahrten mit Kindern unbedingt achten

Lange Autofahrten sind anstrengend. Vor allem mit Kindern an Bord sind regelmäßige Pausen an der frischen Luft wichtig. In welchen Abständen ist ein Stopp ratsam?

Wer mit Kindern auf eine lange Autoreise geht, sollte genug Zeit und viele Pausen einplanen. Spätestens wenn die Kinder nörgelig werden, ist klar, dass sie schon zu lange still gesessen haben und ein Stopp mit Bewegung fällig ist, erklärt Andrea Häußler vom Tüv Süd.

Alle zwei Stunden eine Pause

"Und die Unterbrechung tut ja nicht nur den Kindern gut", sagt die Verkehrspsychologin. "Erwachsene sollten in der Regel alle zwei bis drei Stunden Pause machen, sind Kinder dabei, orientieren sich die Autofahrer eher an den zwei Stunden", erläutert Häußler. Das ist nur eine grobe Faustregel. Schlafende Kinder, muss man sie natürlich nicht zur Pause wecken. Und sind sie quengelig, kann ein Stopp früher nötig werden.

Im Idealfall fahren die Eltern dann auch mal von der Autobahn herunter, um etwa auf einer Wiese, in einem Park oder im Wald den Bewegungsmangel im Auto auszugleichen. Oder sie suchen vorab im Internet nach Rastanlagen mit speziellen Angeboten für Kinder.

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Video: Wenn der Kinderwagen zu Hitze-Falle wird

Lange Autofahrten mit Hitze und Stau sind schon für Erwachsene nicht einfach. Doch kleine Passagiere leiden besonders darunter. Wer nachts oder früh morgens startet, kann die Kinder schlafend an Bord bringen. Im Idealfall wachen sie erst am Ziel auf.

Treue Gefährten wie das liebste Kuscheltier dürfen nicht vergessen werden. Unterwegs helfen Hörbücher, Malvorlagen, Spiele oder Bücher gegen Langeweile. Ältere Kinder könnten etwa einen Film auf dem Tablet schauen.

Lesen Sie hier, was Autofahrer bei Hitze beachten sollten.

dpa/tmn

Das sind die gefährlichsten Straßen der Welt

Trollstigen, Norwegen: Der Name der Straße bedeutet "Leiter der Trolle" und ist bei Touristen äußerst beliebt. Die Strecke besteht aus elf Haarnadelkurven und bis zur Passhöhe hat die Straße eine Steigung von rund zwölf Prozent. Dabei geht es rund 400 Meter bis auf eine Höhe von 850 Metern über dem Meeresspiegel. Ein Teil der Trollstigen führt über einen Wasserfall. Befahren werden kann die Straße nur im Sommer von Mitte Mai bis Ende September.
Trollstigen, Norwegen: Der Name der Straße bedeutet "Leiter der Trolle" und ist bei Touristen äußerst beliebt. Die Strecke besteht aus elf Haarnadelkurven und bis zur Passhöhe hat die Straße eine Steigung von rund zwölf Prozent. Dabei geht es rund 400 Meter bis auf eine Höhe von 850 Metern über dem Meeresspiegel. Ein Teil der Trollstigen führt über einen Wasserfall. Befahren werden kann die Straße nur im Sommer von Mitte Mai bis Ende September. © Pixabay / ThoKi2025
Dalton Highway, Alaska: 666 Kilometer führt der Dalton Highway durch die Leeren von Alaska. Die ungeteerte Straße ist vor allem wegen der strengen Winter in einem schlechten Zustand. Die Straße führt von Fairbanks in Zentralalaska nach Deadhorse Nahe dem Polarkreis.
Dalton Highway, Alaska: 666 Kilometer führt der Dalton Highway durch die Leeren von Alaska. Die ungeteerte Straße ist vor allem wegen der strengen Winter in einem schlechten Zustand. Die Straße führt von Fairbanks in Zentralalaska nach Deadhorse Nahe dem Polarkreis. © picture alliance / dpa / Chris Melzer
Transfogarascher Hochstraße, Rumänien: Die Straße liegt mitten in den Karpaten und bietet zahlreiche Kurven, die zum Teil über Viadukte führen, sowie Tunnel. Die anstrengende Fahrt auf der Transfogarascher Hochstraße lohnt sich aber. Denn Aussicht ist atemberaubend.
Transfogarascher Hochstraße, Rumänien: Die Straße liegt mitten in den Karpaten und bietet zahlreiche Kurven, die zum Teil über Viadukte führen, sowie Tunnel. Die anstrengende Fahrt auf der Transfogarascher Hochstraße lohnt sich aber. Denn Aussicht ist atemberaubend. © Pixabay / Walle1886
Gotthardpass, Schweiz: Bereits im Mittelalter war der Gotthardpass eine der wichtigen Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Wie damals ist der Pass heute einer der anspruchsvollsten der Schweizer Alpen. Der 64 Kilometer lange Weg schlängelt sich von einer Seite zur anderen und belohnt Autofahrer mit beeindruckender landschaftlicher Schönheit.
Gotthardpass, Schweiz: Bereits im Mittelalter war der Gotthardpass eine der wichtigen Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Wie damals ist der Pass heute einer der anspruchsvollsten der Schweizer Alpen. Der 64 Kilometer lange Weg schlängelt sich von einer Seite zur anderen und belohnt Autofahrer mit beeindruckender landschaftlicher Schönheit. © picture-alliance/ dpa / Alessandro Della Bella
Yungas-Straße, Bolivien: Von La Paz führt die 80 Kilometer lange Yungas-Straße nach Caranavi. Bis 2007 galt sie als gefährlichste Straße der Welt und trug den Beinnamen "Todesstraße". Mittlerweile führt eine neue, sichere Straßen in den Norden Boliviens. Die alte Yungas-Straße wird nicht mehr so stark befahren und wird mittlerweile hauptsächlich von Mountainbikern genutzt.
Yungas-Straße, Bolivien: Von La Paz führt die 80 Kilometer lange Yungas-Straße nach Caranavi. Bis 2007 galt sie als gefährlichste Straße der Welt und trug den Beinnamen "Todesstraße". Mittlerweile führt eine neue, sichere Straßen in den Norden Boliviens. Die alte Yungas-Straße wird nicht mehr so stark befahren und wird mittlerweile hauptsächlich von Mountainbikern genutzt. © Pixabay / jimcintosh
Atlantikstraße, Norwegen: Die Atlantikstraße zwischen Molde und Kristiansund zählt zum norwegischen Bauwerk des Jahrhunderts. Eigentilch sollte es eine Eisenbahnstrecke werden, aber nun dürfen Autos die rund acht Kilometer lange Strecke befahren. Sie besteht aus acht Brücken und führt über zahlreiche Inseln im Atlantik.
Atlantikstraße, Norwegen: Die Atlantikstraße zwischen Molde und Kristiansund zählt zum norwegischen Bauwerk des Jahrhunderts. Eigentilch sollte es eine Eisenbahnstrecke werden, aber nun dürfen Autos die rund acht Kilometer lange Strecke befahren. Sie besteht aus acht Brücken und führt über zahlreiche Inseln im Atlantik. © Pixabay / prima4you
Col de la Bonette, Frankreich: Auf 2.000 Metern Höhe in den französischen Alpen führt der Pass "Col de la Bonette". Die Straße bietet steile und unvorhersehbare Kurven. Fahrer mit wenig Erfahrung sollten den Pass besser meiden. Bereits vier Mal war die Straße auch Teil der Tour de France; zuletzt 2008.
Col de la Bonette, Frankreich: Auf 2.000 Metern Höhe in den französischen Alpen führt der Pass "Col de la Bonette". Die Straße bietet steile und unvorhersehbare Kurven. Fahrer mit wenig Erfahrung sollten den Pass besser meiden. Bereits vier Mal war die Straße auch Teil der Tour de France; zuletzt 2008. © Pixabay / hpgruesen
Kolyma, Russland: Die Einheimischen nennen die Straße auch "Straße der Knochen" oder "Straße des Todes", da beim Bau Gulag-Häftlinge ihr Leben verloren. Eigentlich ist Die Kolyma-Straße nach einem benachbarten Fluss benannt. Insgesamt 1826 Kilometer schlängelt sich die Straße durch den Nordosten Russlands.
Kolyma, Russland: Die Einheimischen nennen die Straße auch "Straße der Knochen" oder "Straße des Todes", da beim Bau Gulag-Häftlinge ihr Leben verloren. Eigentlich ist Die Kolyma-Straße nach einem benachbarten Fluss benannt. Insgesamt 1826 Kilometer schlängelt sich die Straße durch den Nordosten Russlands. © Pixabay / Venzel
Khardung La, Indien: Der Gebirgspass gehört mit seinen etwa 5350 Metern zu den höchsten der Welt. Aufgrund von Grenzkonflikten zwischen Indien, Pakistan und China ist die Straße vor allem Militärfahrzeugen vorbehalten, kann aber auch von Privatpersonen befahren werden. Dabei werden sie aber an Kontrollpunkten der Armee überprüft. Auch im Sommer ist Khardung La wegen Schnee nur schwer passierbar.
Khardung La, Indien: Der Gebirgspass gehört mit seinen etwa 5350 Metern zu den höchsten der Welt. Aufgrund von Grenzkonflikten zwischen Indien, Pakistan und China ist die Straße vor allem Militärfahrzeugen vorbehalten, kann aber auch von Privatpersonen befahren werden. Dabei werden sie aber an Kontrollpunkten der Armee überprüft. Auch im Sommer ist Khardung La wegen Schnee nur schwer passierbar. © Pixabay / wreindl

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