Mitverschulden nach Autounfall

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Wer sich im Auto nicht anschnallt, riskiert nicht nur Bußgelder und seine Gesundheit. Sondern selbst nach unverschuldeten Unfällen können ein Mitverschulden und die Reduktion von Ansprüchen folgen. Das zeigt ein Urteil des Oberlandesgerichts München (Az.: 10 U 3171/18), auf das der ADAC hinweist.

Im konkreten Fall fuhr ein Autofahrer auf das vor ihm abbremsende Fahrzeug auf. In Folge schob dieses ein weiteres in die Gegenfahrbahn, wo es mit dem entgegenkommenden Auto zusammenstieß. Dessen Fahrer erlitt dadurch schwere Knieverletzungen. Er verklagte den Verursacher des Unfalls auf Schadensersatz und Schmerzensgeld.

Damit war er nur zum Teil erfolgreich. Denn er musste sich ein Mitverschulden von 30 Prozent zuschreiben lassen. Der Geschädigte war nämlich nicht angeschnallt. Die erlittenen Verletzungen wären nicht so schwer gewesen, wenn er den Gurt angelegt hätte, urteilte das Gericht. dpa

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