Wichtige Kontrolle: Angefressene Schläuche oder Abdeckungen können auf einen Marderbiss hinweisen. FOTO: DPA
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Wichtige Kontrolle: Angefressene Schläuche oder Abdeckungen können auf einen Marderbiss hinweisen. FOTO: DPA

Marder-Risiko mindern

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In ihrer Paarungszeit im Juli und August sorgen Marder für besonders viele Schäden am Auto. Teile wie Kabel, Schläuche oder Isoliermaterial fallen oft Revierkämpfen der Tiere zum Opfer, teilt der Deutsche Jagdverband (DJV) mit. Das ist ärgerlich und kann, wenn es unbemerkt bleibt, teure Folgeschäden nach sich ziehen. Daher achten Autofahrer besser vor jeder Fahrt auf ausgelaufene Flüssigkeit oder Gummiteile am Auto.

Gegen Marderschäden hilft, überhaupt zu verhindern, dass ein Marder in den Motorraum gelangen kann. Dazu gibt es für manche Autos spezielle Verschalungen für den Motorraum. Auch ein Kaninchendraht, den man über ein Holzgestell spannt und unter das Auto legt, kann helfen. Den wackeligen Untergrund mögen die Tiere nicht. Auch ein elektrisches Schutzgerät, das kleine Stromschläge verteilt, ist laut DJV eine Möglichkeit. Nur wenig Erfolg dagegen versprechen demnach Mardersprays oder ausgelegte Hundehaare.

Ihr Auto mag Ihnen gehören, doch das weiß der Marder nicht. Die Tiere nutzen es unter anderem zum Schlafen, als Versteck für Nahrung oder schlicht als Aussichtsplattform. Wittert ein Marder einen Konkurrenten, verbeißt er sich in Teile, die den Duft des anderen tragen.

Das kann vor allem vorkommen, wenn Sie etwa als Pendler in unterschiedlichen Marderrevieren parken. Daher kann auch eine gründliche Motorwäsche Schäden verhindern, da sie den Geruch fremder Marder entfernt. dpa

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