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„Die Höhle der Löwen“ (Vox): Hopper Mobility verbindet E-Bike und E-Auto

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Klein, praktisch und umweltfreundlich: Mit einer Art komfortablem Elektro-Lastenfahrrad wollte Hopper Mobility bei „Die Höhle der Löwen“ überzeugen.

E-Bikes gewinnen zunehmend an Popularität – kann man damit doch mit wenig Kraftaufwand auch etwas weitere und steilere Strecken zurücklegen. Und das Ganze auch noch ziemlich umweltschonend. Das Problem: Wenn es regnet, wird man nass – was gerade auf dem Weg zur Arbeit nicht unbedingt toll ist. Außerdem lässt sich auf dem Fahrrad wenig transportieren – Wer also für eine Familie einkaufen muss, tut sich damit schwer. Das Start-up Hopper Mobility aus Augsburg (Bayern) glaubt, für diese Probleme die richtige Lösung zu haben: Mit einem speziellen elektrischen Lastenfahrrad wollten die Gründer bei „Die Höhle der Löwen“ (Vox) die Investoren überzeugen.

Am Montag (05.09.2022) war das Augsburger Start-up bei „Die Höhle der Löwen“ (Vox). Leider ist es jedoch nicht zum Deal-Abschluss gekommen.

Niko Rosberg sitzt in einem Hopper-Elektro-Lastenfahrrad
Mit dem E-Lastenfahrrad Hopper will ein Start-up aus Augsburg die Investoren bei „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. © RTL/Bernd-Michael Maurer

„Die Höhle der Löwen“ (Vox): Hopper Mobility kombiniert E-Bike mit E-Auto

Gegründet wurde das Start-up von Martin Halama (32) Georg Schieren (24), Torben Müller-Hansen (24) und Philipp Herrmann (33). Ihr dreirädriger Hopper (ein Rad hinten, zwei vorne) soll quasi die optimale Mischung zwischen den Umwelt-Vorteilen eines Fahrrads und dem Komfort eines Autos bilden – und ist natürlich in erster Linie für den Einsatz in der Stadt gedacht. Das Gefährt geht als E-Bike durch und darf laut dem Start-up somit auf dem Fahrradweg fahren – ein Bußgeld muss hier also niemand fürchten. Auf der Straße wäre der Hopper wohl auch eher ein Hindernis: Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 25 km/h. Bis zu diesem Tempo wird der Fahrer ähnlich wie bei einem E-Bike von einem Elektromotor unterstützt.

„Die Höhle der Löwen“ (Vox): Fokus des Hopper liegt auf Praktikabilität und Komfort

Aber der Fokus des E-Gefährts, das etwas dem Renault Twizy ähnelt, liegt auch nicht auf Maximalgeschwindigkeit, sondern auf Praktikabilität und Komfort: So sitzt der Fahrer deutlich bequemer als auf einem Fahrrad und hat zudem ein Dach über dem Kopf, das ihn vor Regen und Wind schützt. Dazu verfügt der Hopper über einen Kofferraum mit einem Volumen von 220 Litern. Alternativ ist dort Platz für einen zweiten Sitz.

Dank seiner relativ kompakten Abmessungen (2 Meter lang, 0,88 Meter breit) passt der Hopper auch in kleine Parklücken. Die Batterie lässt sich herausnehmen und an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose aufladen. Optional ist das elektrische Lastenfahrrad auch mit einem Solardach erhältlich – was an das Konzept des Elektroautos Sono Sion erinnert. Die Solarzellen bescheren dem Gefährt laut dem Start-up pro Stunde in voller Sonneneinstrahlung fünf Kilometer Reichweite. Die Gesamtreichweite des rund 120 Kilogramm schweren Fahrzeugs gibt Hopper Mobility mit 60 bis 120 Kilometern an. Dank einer 90-Grad-Hinterradlenkung hat der Hopper einen Wendekreis von nur zwei Metern.

„Die Höhle der Löwen“ (Vox): Startversion des Hopper ist bereits ausverkauft

Allerdings hat der Hopper auch seinen Preis: Die Startversion (Pilot-Hopper) kostet 7.299 Euro – ist aber laut Website auch schon ausverkauft. Ende 2022 sollen die ersten E-Lastenräder aus Augsburg ausgeliefert werden.

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