In der Corona-Krise

Auf Ausflüge mit Motorrad und Auto verzichten

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Im Frühling drängt es besonders Cabrio-Fans, Motorradfahrer oder Oldie-Freunde auf die ersten Touren und Ausflüge des Jahres. Doch dieses Jahr ist im Schatten der Corona-Pandemie alles anders. In manchen Bundesländern sind solche Freizeitfahrten aktuell verboten, informiert der ADAC. Das soll helfen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Selbst dort, wo sie theoretisch noch möglich sind, rät der Autoclub generell von Ausflügen ins Grüne und Spritztouren ab. Vielmehr seien jetzt jegliche Fahrten auf das Notwendigste zu beschränken. Und das gelte auch für Fahrten mit dem normalen Alltagsfahrzeug. Beispielsweise könnten etwa Motorradfahrer den gebotenen Sicherheitsabstand nicht mehr einhalten, wenn sie bekannte Strecken fahren und an dortigen Treffpunkten rasten.

Länder wie Bayern oder Berlin mit Ausgangsbeschränkungen haben solche reinen Vergnügungstouren untersagt. In Bundesländern, in denen nur ein Kontaktverbot gilt, seien sie noch erlaubt. Der Club plädiert aber trotz Frühlingswetter und mancherorts noch erlaubter Fahrten dafür, die kommenden Tage und Wochen grundsätzlich zu Hause zu bleiben. Alternative: Spaziergänge und Sport mit den erlaubten Personen und mit Sicherheitsabstand in der näheren Umgebung.

Strenge Ausgangsbeschränkungen gelten aktuell in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und im Saarland. Wer hier die Wohnung verlassen will, braucht einen wichtigen Grund, der bei Kontrollen glaubhaft gemacht werden müsse, informiert der ADAC. dpa

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