Zahl wöchentlicher Corona-Fälle sinkt

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Berlin- Die deutschen Gesundheitsämter haben innerhalb eines Tages 785 neue Corona-Infektionen übermittelt. Dies meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) gestern. Allerdings sind die an Sonntagen gemeldeten Fallzahlen erfahrungsgemäß niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln.

Einen Anhaltspunkt für die Beurteilung des Infektionsgeschehens liefern die ans RKI gemeldeten Fälle binnen einer Woche. Diese Zahl lag am Sonntag bei 7905 und damit unter der vom Vortag (8023). Vor einer Woche lag der Wert noch bei 8528.

Die Entwicklung der letzten Tage weise ebenso wie die wieder gestiegene Anzahl von Kreisen, die in den vergangenen sieben Tagen keine Corona-Fälle übermittelten, auf eine mögliche Stabilisierung hin, hieß es vom RKI. Aber: "Auch wenn die Fallzahlen in einigen Bundesländern wieder abnehmen, bleibt die Entwicklung der letzten Wochen weiterhin beunruhigend."

Es falle auf, dass sich in den vergangenen Wochen vermehrt jüngere Menschen infizierten, hatte das RKI am Samstag mitgeteilt. Es gelte, eine Übertragung auf die älteren und besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu verhindern.

Schwere Verläufe sind bei jüngeren Menschen wesentlich seltener als bei älteren. Nur rund 240 Patienten werden derzeit laut DIVI-Intensivregister in deutschen Kliniken intensivmedizinisch betreut - diese Zahl ist bislang trotz der steigenden Fallzahlen ziemlich stabil geblieben. Mitte April hatten noch mehr als 2000 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen gelegen. dpa

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