Der unter Denkmalschutz stehende Zeitungskiosk von 1957 gilt als Symbol der Bonner Republik. 14 Jahre war er wegen des Baus des Bonner World Conference Center verschwunden, jetzt steht er wieder und wird neu betrieben. FOTO: DPA
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Der unter Denkmalschutz stehende Zeitungskiosk von 1957 gilt als Symbol der Bonner Republik. 14 Jahre war er wegen des Baus des Bonner World Conference Center verschwunden, jetzt steht er wieder und wird neu betrieben. FOTO: DPA

Wieder offen

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Bonn- Nach 14 Jahren ist das Bonner Bundesbüdchen am früheren Bundestag wiedereröffnet worden. "Das ist wunderschön", sagte Inhaber Jürgen Rausch (64) am Freitag. Der unter Denkmalschutz stehende Zeitungskiosk von 1957 gilt als Symbol der Bonner Republik. Wegen des Baus des Bonner World Conference Center hatte er 2006 abgebaut werden müssen.

Jahrzehntelang versorgten sich Politiker aller Parteien am Bundesbüdchen mit Zeitungen, Gummibärchen, Pommes und Würstchen. Allein Joschka Fischer habe bei ihm jeden Morgen 16 Zeitungen gekauft, sagte Rausch. Bundeskanzler Helmut Kohl ließ Käsebrötchen abholen.

Das Büdchen geht zurück auf Rauschs Mutter. Schon kurz nach Gründung der Bundesrepublik 1949 stand sie zunächst mit einer Obstkarre im Bundesviertel, dann mit einem Anhängerwagen und ab 1957 schließlich im Pavillon. Jürgen Rausch übernahm den Kiosk 1984. Als Regierung und Parlament 1999 nach Berlin umzogen, wurde es schwierig für ihn. Schließlich stand der Pavillon dem Bau des Konferenzzentrums im Weg und wurde abgebaut. Er kam zur Zwischenlagerung in Bornheim - für zwei Jahre, wie es hieß. Daraus wurden 14. dpa

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