Verschiedene Szenarien für Rückkehr in Schulen

  • vonDPA
    schließen

Wiesbaden/München- In Hessen soll am 18. Mai für zahlreiche weitere Schüler wieder der Unterricht in eingeschränkter Form beginnen. Darunter sind die Viertklässler und viele Schüler an weiterführenden Schulen. Die übrigen Grundschüler sollen am 2. Juni in die Klassenräume zurückkehren, wie das Kultusministerium gestern in Wiesbaden mitteilte.

Mitte Juni sollen alle bayerischen Schüler wieder in die Schule gehen können - "wenn das Infektionsgeschehen es zulässt", sagte Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) gestern nach der Kabinettssitzung in Bayern. Es solle geteilte Klassen und kleine Gruppen geben mit höchstens 15 Schülern. Außerdem sollen sich Präsenzphasen mit Lernen zu Hause abwechseln, damit Klassen im Wechsel in der Schule sind. An den Ferienzeiten soll sich nach Angaben Piazolos nichts ändern. "Die Ferien bleiben." Außerdem sollen in Bayern die Kontaktbeschränkungen erleichtert werden. Ab heute ist es erlaubt, eine Person außerhalb des eigenen Hausstands und auch enge Familienangehörige zu treffen oder auch zu besuchen. Ab kommenden Montag sollen auch alle Geschäfte wieder öffnen, also auch alle größeren.

Trump dringt auf schnelle Schritte

Auch in den USA werden vielerorts Beschränkungen gelockert. Trotz einer drohenden Zuspitzung der Pandemie dringt US-Präsident Donald Trump auf eine rasche Wiedereröffnung der Wirtschaft. In Florida, Utah, South Carolina und Texas öffneten viele Restaurants und Geschäfte wieder. Westliche Geheimdienste halten unterdessen die Theorie von einem Laborunfall in China als Ursprung der Pandemie für "höchst unwahrscheinlich".

In Israel dürfen Gläubige wieder an der Klagemauer in der Jerusalemer Altstadt beten. dpa

" Mehr im Innenteil

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare