Steinmeier räumt nach Mord an Lübcke Versäumnisse ein

Berlin (AFP/dpa). Nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Versäumnisse eingeräumt. "Wenn es eine Vernachlässigung gibt, dann glaube ich die, dass wir nicht genügend aufmerksam waren, was sich da am ganz rechten Rand, am rechtsextremen Rand dieser Gesellschaft tatsächlich tut", sagte Steinmeier am Sonntag im ZDF-Sommerinterview.

Derweil sorgt die massive Bedrohung eines weiteren Politikers für Unruhe. Wie jetzt bekannt wurde, wurde dem stellvertretenden sächsischen Ministerpräsidenten Martin Dulig bereits im Mai von Unbekannten eine Sturmgewehrattrappe an seine Privatadresse geschickt.

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