Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sitzt im Cockpit eines "Eurofighters". In der jahrelangen Debatte um die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge als Ersatz für die veraltete "Tornado"-Flotte steuert das Verteidigungsministerium auf eine Split-Lösung zu. FOTO: DPA
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Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sitzt im Cockpit eines "Eurofighters". In der jahrelangen Debatte um die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge als Ersatz für die veraltete "Tornado"-Flotte steuert das Verteidigungsministerium auf eine Split-Lösung zu. FOTO: DPA

Split-Lösung soll "Tornado" ersetzen

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Berlin- Die überalterte "Tornado"-Flotte der Bundeswehr soll vom Jahr 2025 an durch bis zu 90 weitere "Eurofighter"-Jets sowie 45 F-18-Kampflugzeuge des US-Herstellers Boeing abgelöst werden. Das US-Modell soll dabei für den elektronischen Luftkampf sowie die "Nukleare Teilhabe" Deutschlands an US-Waffen beschafft werden. Das sehen interne Planungen des Verteidigungsministeriums vor, die nach dpa-Informationen schon auf politischer Ebene sowie mit Industrievertretern besprochen wurden. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) müsse dem Plan noch zustimmen, hieß es im parlamentarischen Raum. Aus dem Ministerium heißt es, eine Entscheidung sei in den nächsten Tagen zu erwarten.

Die Bundeswehr verfügt aktuell über insgesamt 234 Kampfflugzeuge, darunter 141 "Eurofighter" vom europäischen Hersteller Airbus und 93 "Tornado"-Jets. Der vor bald 40 Jahren eingeführte "Tornado" ist für die Aufgaben Luftangriff, taktische Luftaufklärung und elektronische Kampfführung zum Einsatz vorgesehen - und eben für die nukleare Abschreckung. Im Flugbetrieb sind 83 Maschinen, zehn weitere Flugzeuge werden für die Ausbildung am Boden sowie für wehrtechnische Tests genutzt.

Deutschland gehört zu den letzten Nutzern dieses Flugzeugtyps. dpa

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