SPD-Spitze befürwortet Pflegebürgerversicherung

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Berlin (dpa). Die SPD-Spitze will eine Bürgerversicherung für die Pflege einführen und Menschen, die für die Pflege von Angehörigen im Job pausieren, finanziell unterstützen. Das hat der Parteivorstand am Samstag bei einer Klausur in Berlin beschlossen. Die Pläne sollen auf dem SPD-Parteitag im Dezember eingebracht werden. "Wir wollen dafür sorgen, dass es in Zukunft eine Vollversicherung in der Pflege gibt", sagte die SPD-Interimschefin und rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Zudem will die SPD-Spitze die Basis der Einzahler in die Versicherung verbreitern: Die private und gesetzliche Pflegeversicherung sollen dafür zu einer "Pflegebürgerversicherung" zusammengeführt werden.

Angehörige, die Familienmitglieder zu Hause pflegen und dafür vom Job eine Auszeit nehmen, sollen außerdem nach dem Konzept des SPD-Vorstands mit einem "Familienpflegegeld" unterstützt werden, angelehnt an das Modell Elterngeld.

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