Sozialgerichte rechnen mit Klagewelle

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Landshut/München- Die deutschen Sozialgerichte gehen in der Corona-Krise von einer Verfahrenswelle ab dem Herbst aus. "Wegen der deutlichen wirtschaftlichen Eintrübung wird bald mit erheblich höheren Verfahrenseingängen zu rechnen sein", sagte der Präsident des Landessozialgerichtes in München, Günther Kolbe: "Nach der Delle folgt die Welle."

Nach den zwei Klagewellen 2018 und 2019 mit Streitigkeiten von Krankenkassen und Krankenhäusern werde wohl als dritte eine "Corona-Welle" mit Sozialleistungsklagen folgen. Denn erfahrungsgemäß schlügen sich negative wirtschaftliche Entwicklungen in einem steigenden Bedarf an sozialen Leistungen nieder. dpa

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