Halle-Prozess

Scharfe Kritik an BKA-Ermittlungen

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Magdeburg- Mehrere Anwälte der Nebenklage haben im Prozess um den rechtsterroristischen Anschlag von Halle das Bundeskriminalamt (BKA) und dessen Ermittlungen zu dem Anschlag kritisiert. Vor allem mit den Ermittlungen zu den Aktivitäten des Angeklagten im Internet waren viele Vertreter der Nebenklage unzufrieden. Das BKA erwecke in dem Prozess den Eindruck "eines humpelnden Patienten, der der Zeit hinterherläuft", sagte Nebenkläger-Anwalt David Herrmann.

Zuvor hatte das Gericht Internet- Computer- und Gaming-Experten des BKA befragt, die an den Ermittlungen beteiligt gewesen waren. Immer wieder konnten die Ermittler Fragen der Anwälte nicht beantworten, weil die entsprechenden Aspekte nicht untersucht worden seien. dpa

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