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USA rücken in der Krise nicht zusammen

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Die Wirtschaftszeitung "Hospodarske noviny" aus Tschechien schreibt zu den politischen Auswirkungen der Pandemie für die USA:

"Die Vereinigten Staaten stehen mit den Worten von Präsident Donald Trump vor ›sehr, sehr schmerzhaften Wochen‹. Es wird erwartet, dass die Pandemie dort ihren Höhepunkt erreicht. ... Das Coronavirus spaltet die Öffentlichkeit entlang der Parteilinien. ... Während mehr als 80 Prozent der Republikaner mit dem Krisenmanagement des Präsidenten zufrieden sind, sieht ein gleich großer Anteil unter den Demokraten darin ein Versagen. Das ist nicht das Amerika, wie wir es kannten - ein Land, das in schweren Zeiten zumindest für einen Augenblick die ideologischen und politischen Differenzen beiseiteschieben kann, um Probleme pragmatisch zu lösen. Wirtschaftlich werden sich die USA erholen, doch die gesellschaftliche und politische Spaltung dürfte sich noch weiter vertiefen. Für die demokratische Welt, die in der Coronavirus-Krise nach einer gemeinsamen Richtung sucht, ist das keine gute Nachricht."

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