Reaktionen auf den Anschlag

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In Hanau soll ein Sportschütze zehn Menschen getötet haben. Die Generalbundesanwaltschaft ermittelt wegen Terrorverdachts. Die Tat hat nach Angaben von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann einen rechtsradikalen Hintergrund.

"Ich stehe an der Seite aller Menschen, die durch rassistischen Hass bedroht werden. Sie sind nicht allein. Ich bin überzeugt: Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland verurteilt diese Tat und jede Form von Rassismus, Hass und Gewalt."

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

"Das war ein furchtbarer Abend, der wird uns sicherlich noch lange, lange beschäftigen und in trauriger Erinnerung bleiben."

Der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD).

"Das ist ein Anschlag auf unsere freie und friedliche Gesellschaft."

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU).

"Ich möchte allen Menschen sagen, auch und gerade denen, die vielleicht anders aussehen, die aus anderen Ländern zu uns gekommen sind, Menschen, die hier eine neue Heimat gefunden haben, ich weiß, dass Sie jetzt Angst haben. Ich möchte Ihnen sagen, ich verstehe das. Aber umso mehr gilt, dass wir alles tun, alles was wir können, um gegen Rassismus, Hetze und Hass anzukämpfen."

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU).

"Die offenbar rechtsextrem motivierten Morde in Hanau sind erschütternd. Wir trauern um die Opfer und denken mit tiefem Mitgefühl an die Verletzten und Angehörigen. Auf Hass und Hetze gegen Minderheiten folgt die Ermordung von Menschen. Dagegen müssen wir aufstehen!"

Zentralrat der Juden in Deutschland.

"Viel zu lange haben wir uns davor gescheut, es mit klaren Worten zu benennen: rechter Terror in Deutschland. Wir sind geschockt und wir trauern. All unsere Gedanken sind bei den Opfern, Angehörigen und Freunden."

SPD-Chefin Saskia Esken.

"Wie wichtig es ist, diese Brandmauer zu halten, das sieht man an einem Tag wie Hanau."

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer.

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