Österreich macht große Schritte

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Wien/Washington/Paris- Österreich macht mit dem Ende der Ausgangsbeschränkungen ab 1. Mai große Schritte in Richtung Normalität. Einen Tag später öffnen alle Geschäfte wieder, ab 15. Mai folgen Restaurants und Lokale, am 29. Mai die Hotels. Einem Hochfahren der Wirtschaft auf immer breiterer Front stehe zumindest aktuell nichts im Weg. Die Öffnung der Baumärkte und kleiner Geschäfte am 14. April habe den sehr guten Trend nicht ungünstig beeinflusst, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) gestern. Die EU-Staaten wollen die in der Corona-Krise eingeführten Grenzkontrollen nur mit aller Vorsicht lockern.

Ab 11. Mai kein Passierschein mehr in Frankreich

Frankreich will im öffentlichen Nah- und Fernverkehr das Tragen von Schutzmasken zur Pflicht machen. Premierminister Édouard Philippe stellte gestern vor der Nationalversammlung den Plan für die schrittweise Lockerung der strengen Corona-Maßnahmen vor. Vom 11. Mai an sollen die bisher obligatorischen Passierscheine wegfallen. Die Geschäfte dürfen wieder öffnen. Wenn möglich, sollten die Menschen jedoch weiter von zu Hause arbeiten. Für die Schulen schlägt die Regierung eine sehr schrittweise Öffnung vom 11. Mai an vor.

Trotz verheerender wirtschaftlicher Schäden durch die Corona-Krise setzt US-Präsident Donald Trump auf eine rasante Erholung der Wirtschaft. Im dritten, vor allem aber im vierten Quartal werde es in den USA ein "spektakuläres" Wirtschaftswachstum geben, versprach Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz. Auch das kommende Jahr werde "phänomenal". Glaubt man den offiziellen Berichten aus China, dann sind die Krankenhäuser der Millionenmetropole Wuhan nun komplett virenfrei. Wie Chinas Staatsmedien am Montag berichteten, gab es am Ursprungsort der Corona-Pandemie keine Patienten mehr.

In britischen Pflegeheimen sind Tausende Menschen an den Folgen ihrer Corona-Infektion gestorben. Allein in England und Wales starben 4343 Heimbewohner in zwei Wochen, wie die nationale Statistikbehörde ONS am Dienstag mitteilte. dpa

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