Nach Eskalation in Idlib eine Million auf der Flucht

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Idlib/Moskau- Angesichts der militärischen Eskalation in der syrischen Rebellenprovinz Idlib hat Bundesaußenminister Heiko Maas das Vorgehen der syrischen Armee und Russlands als Kriegsverbrechen gebrandmarkt. "Als Konfliktparteien stehen sie in der Pflicht, die Zivilbevölkerung zu schützen. Stattdessen bombardieren sie zivile Infrastruktur wie Krankenhäuser und Schulen", sagte Maas am Donnerstag vor dem UN-Sicherheitsrat.

"Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus sprechen niemanden von der Einhaltung des humanitären Völkerrechts frei." Unterstützt von der russischen Luftwaffe, hatte die syrische Armee im vergangenen Jahr einen Offensive auf die Region um Idlib im Nordwesten Syriens begonnen. In den vergangenen Wochen konnten die Armee und pro-iranische Milizen wichtige Geländegewinne erzielen. dpa

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