Coronavirus

Nach Arzt-Tod Behörden in Kritik

Peking- In China hat der Tod eines jungen Arztes, der als einer der Ersten vor dem neuartigen Coronavirus warnte, die Kritik am Umgang der Behörden mit der Epidemie angeheizt. Der Augenarzt Li Wen- liang starb an dem Erreger, wie seine Klinik in Wuhan am Freitag mitteilte. Er zählt zu den mittlerweile mehr als 630 Todesopfern. Li wurde nur 34 Jahre alt. Laut seiner Schilderung hatte die Polizei in Wuhan versucht, ihn mundtot zu machen, nachdem er Ende Dezember Kollegen vor dem neuartigen Virus gewarnt hatte.

Laut WHO wird wegen der Epidemie mit mehr als 31 100 nachgewiesenen Infektionen derweil Virus-Schutzausrüstung knapp. Der tägliche Anstieg der neu bestätigten Coronavirus-Infektionen in China hat sich unterdessen etwas abgeschwächt - ist aber weiter sehr hoch. AFP " Seiten 5 und 7

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