Lübcke-Mord

Mutmaßlicher Täter spähte wohl Synagoge aus

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Kassel/Karlsruhe/Hamburg- Der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke soll nach Erkenntnissen der Ermittler bereits vor mehr als zehn Jahren eine Synagoge in Kassel ausgespäht haben. Dies berichtet der "Spiegel" am Samstag. Demnach soll Stephan E. damals festgehalten haben, wann besonders viele Gäste zugegen waren, und vermerkt haben, dass an einem bestimmten Tag Jugendliche aus der Synagoge kamen.

Die Notizen hätten sich nach dem Bericht des Nachrichtenmagazins auf einem USB-Stick befunden, der im Keller von Stephan E. versteckt gewesen sei. Auf dem Stick habe er außerdem Dossiers über vermeintliche Feinde angelegt, darunter örtliche Politiker von SPD, Grünen und PDS sowie Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Kassel. dpa

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