Mehr Ermittlungen zum islamistischen Terrorismus

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Berlin (dpa). Der Generalbundesanwalt hat im laufenden Jahr bislang 231 neue Ermittlungsverfahren mit Bezug zum islamistischen Terrorismus eingeleitet. Solche Verfahren beschäftigen die Behörde mit Sitz in Karlsruhe damit deutlich häufiger als rechtsextremistische Taten (15 Verfahren) oder Linksextremismus (fünf Verfahren). Das geht aus der Antwort des Bundesjustizministeriums auf eine Kleine Anfrage mehrerer AfD-Abgeordneter im Bundestag hervor, die der dpa vorliegt. Die Zahlen spiegeln den Stand vom 10. Juli wider.

Damit setzt sich ein Trend der Vorjahre fort. Während es zwischen 2014 und 2016 jeweils weniger als hundert neue Verfahren zum islamistischen Terrorismus gab, stieg die Zahl 2017 sprunghaft auf 1048 und sank 2018 auf 884. Ein Sprecher des Bundesjustizministeriums erklärte, die große Steigerung ab dem Jahr 2016 hänge insbesondere mit der Lage in Syrien und Irak und den Verbrechen des IS zusammen.

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