Siegeszeichen nach der Vereidigung: Statt Korruptionsbekämpfung ist die Corona-Krise nun oberste Priorität der neuen slowakischen Regierung. Am Samstag trat sie unter Wahlsieger Matovic ihr Amt an. Schon die Zeremonie war von Corona-Schutzmaßnahmen gekennzeichnet. FOTO: DPA
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Siegeszeichen nach der Vereidigung: Statt Korruptionsbekämpfung ist die Corona-Krise nun oberste Priorität der neuen slowakischen Regierung. Am Samstag trat sie unter Wahlsieger Matovic ihr Amt an. Schon die Zeremonie war von Corona-Schutzmaßnahmen gekennzeichnet. FOTO: DPA

Matovic legt los

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Bratislava- Überschattet von der Corona-Krise hat in der Slowakei die neue Regierung unter dem konservativen Unternehmer Igor Matovic ihr Amt angetreten. Bei der formellen Vereidigungszeremonie des bürgerlichen Vier-Parteien-Kabinetts durch Staatspräsidentin Zuzana Caputova in der Hauptstadt Bratislava trugen alle neuen Amtsträger einen Mundschutz. Dieser ist nach geltenden Vorschriften zur Eindämmung der Viruserkrankung Covid-19 auch in vielen Lebensbereichen der Bürger vorgeschrieben, beispielsweise beim Betreten von Amtsgebäuden oder in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Der 46 Jahre alte Konservative Matovic hatte die Parlamentswahl am 29. Februar mit seiner Wahlplattform mit dem Namen Gewöhnliche Menschen und unabhängige Persönlichkeiten (OLaNO) mit 25 Prozent Stimmenanteil überraschend deutlich gewonnen.

Nach seiner Ernennung zum neuen Regierungschef versprach er Transparenz und Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern. Außerdem betonte er: "Wir werden eine Regierung sein, die sich nicht vom Leben der gewöhnlichen Menschen absondert, sondern eine Regierung, die den Menschen zuhört."

Die bisher amtierende Regierung unter sozialdemokratischer Führung war nach dem Mord an dem Investigativjournalisten Jan Kuciak 2018 mit Korruptionsvorwürfen und Massendemonstrationen konfrontiert worden. dpa

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