EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat dafür geworben, die Europäische Union für neue Krisen besser zu wappnen. FOTO: ETIENNE ANSOTTE/EUROPEAN COMMISSION/DPA
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EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat dafür geworben, die Europäische Union für neue Krisen besser zu wappnen. FOTO: ETIENNE ANSOTTE/EUROPEAN COMMISSION/DPA

Leyen mahnt zu Solidarität

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Brüssel- Zum 70. Jahrestag der Anfänge der Europäischen Union fordert Kommissionschefin Ursula von der Leyen, stärker an einem Strang zu ziehen und die Gemeinschaft besser gegen Krisen zu wappnen. "Der Corona-Schock trägt auch eine heilsame Botschaft in sich: Wer nur auf sich selber schaut, kommt nicht weit", sagte von der Leyen der Deutschen Presse-Agentur vor dem Europatag. "Große Krisen, Konflikte und Reformen meistern wir nur gemeinsam."

Der Europatag erinnert an die Erklärung des französischen Außenministers Robert Schuman am 9. Mai 1950, also vor genau 70 Jahren. Damals schlug er die Zusammenlegung der Kohle- und Stahlindustrie der einstigen Kriegsgegner Frankreich und Deutschland vor. Diese sogenannte Montanunion gilt als Urzelle der EU.

"Die Erklärung Robert Schumans vor 70 Jahren hat das Schicksal unseres Kontinents verändert", erklärte von der Leyen. "Schumans Forderungen nach einem einigen und solidarischen Europa sind gültiger denn je." Und sie fügte hinzu: "Ich kämpfe für ein solidarisches Europa, das sich die grünen und digitalen Chancen beherzt zu eigen macht und sich für kommende Krisen robuster aufstellt."

Wegen der Pandemie wird der Europatag am heutigen Samstag vor allem online begangen. dpa

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