Kulturminister machen Vorschläge

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Berlin- Für mehr kulturelles Leben in der Corona-Krise haben sich die Kulturminister von Bund und Ländern auf gemeinsame Eckpunkte verständigt. In einem sechsseitigen Konzept für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder spricht sich die Ministerrunde für "eine planvolle Öffnung weiterer kultureller Einrichtungen und Aktivitäten" aus.

Voraussetzung für Lockerungen seien jeweils die lokalen Entwicklung der Infektionszahlen. Auf der Basis sollten Vor-Ort-Konzepte entwickelt werden, "die individuell an die jeweilige Spielstätte, Einrichtung oder Veranstaltung angepasst sind". Zur Begrenzung von Besucherzahlen sollen etwa in Theatern Sitzplätze und ganze Sitzreihen ausgelassen werden. Ticketing-Systeme könnten dabei Mindestabstand sicherstellen. Zum Vermeiden von Warteschlangen wollen die Kulturminister Online-Tickets und Zeitfenster. Besucherströme sollen geregelt werden etwa über Verzicht auf Abriss von Eintrittskarten oder zeitversetzten Einlass. Zum Schutz künstlerischer Akteure sind unterschiedliche Regelungen für Darsteller auf der Bühne, Orchestermusiker, Chorsänger, Tänzer oder Schauspieler notwendig. In Probenräumen soll die zulässige Personenzahl beschränkt werden. dpa

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