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Johnsons Popularität auf dem Prüfstand

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Zum Umgang des britischen Premierministers Boris Johnson mit der Corona-Krise schreibt die "Neue Zürcher Zeitung" am Montag:

"Der begnadete Kommunikator und Performer Johnson wirkte in der Corona-Krise von Anfang an wie ein Hauptdarsteller im falschen Film. Die Marke Boris steht für lockere Sprüche, für politisches Draufgängertum und unerschütterlichen Optimismus. Die Rolle des ernsthaften Krisenmanagers und Landesvaters hingegen ist ihm nicht auf den Leib geschrieben. Anders als beim Brexit, dessen Konsequenzen sich erst in der Zukunft zeigen, manifestieren sich die Folgen der Pandemie kurzfristig, weshalb sie sich auch nicht mit einer schönfärberischen Rhetorik aus der Welt schaffen lassen. ...

Die Zufriedenheit mit der Regierung aber beginnt nachzulassen und für Johnsons Popularität wird entscheidend sein, wie gut er das Land aus der Rezession führen kann."

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