Staatsempfang: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wirbt bei Südafrikas Präsident Matamala Cyril Ramaphosa (3. v. r.) um Unterstützung für eine Konfliklösung in Libyen. FOTO: DPA
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Staatsempfang: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wirbt bei Südafrikas Präsident Matamala Cyril Ramaphosa (3. v. r.) um Unterstützung für eine Konfliklösung in Libyen. FOTO: DPA

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Pretoria- Überschattet von den Ereignissen in Thüringen hat Kanzlerin Angela Merkel in Südafrika für eine enge Partnerschaft bei der Krisenlösung in Libyen und der Sahelzone geworben. "Ohne den afrikanischen Sachverstand werden wir das gar nicht lösen können", sagte Merkel am Donnerstag nach einem Treffen mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa in Pretoria.

Eine Beilegung des Libyen-Konfliktes habe eine hohe Bedeutung sowohl für Europa als auch für Afrika, sei aber ein langwieriger Prozess. Merkel setzt für Fortschritte im Libyen-Prozess stark auf Ramaphosa und die AU. Südafrika ist für sie Schlüsselland für Entwicklungen auf dem ganzen Kontinent. Wenn es keine Lösung für Libyen gebe, drohe einerseits eine Massenflucht übers Mittelmeer. Andererseits gelangten viele Waffen aus Libyen in die Sahelzone.

Nach Ansicht von Ramaphosa kann eine Lösung für afrikanische Probleme nur von Afrikanern kommen - Unterstützung von außen sei aber wünschenswert. dpa

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