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Hauptziel der Demokraten: Trump verjagen

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Zu den Vorwahlen der US-Demokraten für die Präsidentschaftskandidatur meint die "Neue Zürcher Zeitung" am Donnerstag:

"Die Sehnsucht, Einigkeit zu demonstrieren und nun rasch den Gegner Trumps zu küren, ist förmlich greifbar. Vor vier Jahren war die Stimmung eine völlig andere gewesen. Satt von acht Jahren demokratischer Präsidentschaft und im Glauben, dass der pöbelnde Reality-Fernsehstar ohnehin keine Chance habe, meinten viele, sich ein Protestvotum gegen die ungeliebte Clinton leisten zu können. Heute ist das wichtigste Anliegen der demokratischen Basis dagegen, Trump aus dem Weißen Haus zu verjagen. Biden ist trotz inhaltlicher Schwächen und spürbarer Alterserscheinungen derjenige, dem das zugetraut wird - bekannt als väterlicher Vizepräsident Barack Obamas, empathisch und verlässlich."

Zu den Siegen von Joe Biden bei Vorwahlen der US-Demokraten schreibt die belgische Zeitung " De Standaard ":

"Biden überzeugt nicht nur die über 40-Jährigen, die Mehrheit der Wähler, sondern auch Schwarze und Frauen. Außerdem genießt er das Vertrauen jener Wähler, für die nur ein Sieg über Trump zählt … Sie trauen Biden als Drachentöter mehr zu als Bernie Sanders."

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