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Fast wie im echten Spielcasino: Ein Mann vor einem Bildschirm mit einer Seite für Online-Roulette. FOTO: DPA

Geteilte Ansichten zu Online-Casinos

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Berlin- Die Krankenkasse DAK und Suchtforscher haben sich gegen eine geplante Zulassung von Online-Casino-Spielen ausgesprochen. Dies erhöhe die Suchtgefahr für Spieler deutlich und habe hohe Risiken, warnen die Krankenkasse DAK-Gesundheit sowie das Deutsche Zentrum für Suchtfragen. Das Online-Glücksspiel sollte deshalb verboten bleiben. Sei dies politisch nicht durchsetzbar, müsse es zumindest weitgehende Werbeverbote geben, so DAK-Vorstandschef Andreas Storm: "Dies ist mit Blick auf den Jugendschutz besonders wichtig." Glücksspiel-Werbung spreche vor allem Jugendliche und junge Erwachsene an und vergrößere nachweislich die Glücksspielproblematik der minderjährigen Spieler.

Die Bundesländer hatten sich im Januar nach langen Verhandlungen im Grundsatz auf eine weitgehende Reform des deutschen Glücksspielmarktes geeinigt. Die Ministerpräsidenten sollen dem neuen Staatsvertrag bei ihrer Sitzung am kommenden Donnerstag grundsätzlich zustimmen. Der neue Staatsvertrag muss dann noch von den einzelnen Landesparlamenten ratifiziert werden und soll am 1. Juli 2021 in Kraft treten. dpa

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