Ein israelischer F-16-Bomber landet auf dem Fliegerhorst Nörvenich im Kreis Düren. Die Jets reisten unter anderem für gemeinsame Militärübungen mit der Bundeswehr nach Deutschland an. FOTO: DPA
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Ein israelischer F-16-Bomber landet auf dem Fliegerhorst Nörvenich im Kreis Düren. Die Jets reisten unter anderem für gemeinsame Militärübungen mit der Bundeswehr nach Deutschland an. FOTO: DPA

Gemeinsam üben

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Berlin/Nörvenich- Für Luftkampfübungen und ein gemeinsames Gedenken sind erstmals Kampfflugzeuge der israelischen Luftstreitkräfte in Deutschland gelandet. Die Maschinen trafen am Montag auf dem Fliegerhorst Nörvenich in Nordrhein-Westfalen ein, wie die Luftwaffe mitteilte. "Die sechs F-16-Flieger nehmen in den nächsten zwei Wochen an Übungen teil", schrieb die Teilstreitkraft der Bundeswehr auf Twitter. Die Maschinen und ihre Besatzungen sind auch zu einem symbolträchtigen Erinnern verlegt worden. Zum Gedenken an das Olympia-Attentat von 1972 soll eine deutsch-israelische Formation am Dienstag zunächst den bayerischen Fliegerhorst Fürstenfeldbruck überfliegen. Dort war 1972 nach dem Attentat arabischer Terroristen auf die israelische Olympiamannschaft ein schlecht geplanter Befreiungsversuch der deutschen Polizei mit dem Tod von neun der Geiseln katastrophal gescheitert. "Der Rückflug führt am Stadtrand von Dachau vorbei. Im Anschluss legt die deutsch-israelische Delegation in der dortigen KZ-Gedenkstätte einen Kranz nieder und gedenkt der Opfer des Holocaust", hatte die Luftwaffe in der vergangenen Woche erklärt. dpa

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