Gegenwind für Gauland

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Berlin- Drei AfD-Landesvorsitzende haben sich in der Debatte um die Entscheidung des Bundesschiedsgerichts der Partei zum Fall des Politikers Andreas Kalbitz gegen Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland gestellt. Gauland dürfe als Ehrenvorsitzender die Unabhängigkeit des Bundesschiedsgerichtes nicht öffentlich infrage stellen, teilte Rüdiger Lucassen, AfD-Vorsitzender in Nordrhein-Westfalen, dem ARD-Hauptstadtstudio mit. "Damit stellt er die Struktur unserer Partei infrage", erklärte Lucassen.

Die Chefin des niedersächsischen AfD-Landesverbands, Dana Guth, teilte dem Sender mit: "Die Kritik von Alexander Gauland am Bundesschieds- gericht ist völlig unangemessen. ... Eine Entschuldigung von Herrn Gauland ist das Mindeste, was jetzt folgen muss." Die bayerische AfD-Chefin Corinna Miazga zeigte sich über Gaulands Äußerung "sehr unglücklich". dpa

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