Bodo Ramelow (r.), Ministerpräsident von Thüringen, und Philipp Neumann-Thein, stellvertretender Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, tragen bei der Gedenkfeier für die sogenannten Rosa-Winkel-Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald die Regenbogenfahne zum Gedenkstein. FOTO: DPA
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Bodo Ramelow (r.), Ministerpräsident von Thüringen, und Philipp Neumann-Thein, stellvertretender Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, tragen bei der Gedenkfeier für die sogenannten Rosa-Winkel-Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald die Regenbogenfahne zum Gedenkstein. FOTO: DPA

Gedenken an die Verfolgung Homosexueller

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Weimar- In der KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar ist an die Verfolgung von Homosexuellen durch die Nationalsozialisten erinnert worden. An der Gedenkstunde beteiligten sich Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und Justizminister Dirk Adams (Grüne). Ramelow trug zusammen mit anderen eine Regenbogenfahne, die als Symbol für Toleranz und Akzeptanz gilt. Nach Schätzungen von Historikern wurden in der NS-Zeit etwa 10 000 Homosexuelle in Konzentrationslager gebracht, etwa 650 von ihnen nach Buchenwald.

Im KZ-Buchenwald wurden sie von den Nazis unter anderem für medizinische Experimente missbraucht. Jeder Dritte von ihnen starb. dpa

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