Zum Abschluss seines Staatsbesuches mahnte US-Präsident Donald Trump Indien beim Aufbau der Mobilfunknetzwerke der nächsten Generation zu großer Vorsicht. FOTO: AFP
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Zum Abschluss seines Staatsbesuches mahnte US-Präsident Donald Trump Indien beim Aufbau der Mobilfunknetzwerke der nächsten Generation zu großer Vorsicht. FOTO: AFP

Furcht vor Huawei

Neu-Dehli- Die US-Regierung lässt bei ihrer Kampagne gegen den chinesischen Telekommunikationskonzern Huawei nicht nach: Präsident Donald Trump mahnte Indien beim Aufbau der Mobilfunknetzwerke der nächsten Generation mit drastischen Worten zu großer Vorsicht. Die 5G-Technologie müsse ein Werkzeug für "Freiheit, Fortschritt und Wohlstand" werden und dürfe kein Vehikel für "Unterdrückung und Zensur" werden, sagte Trump am Dienstag nach Gesprächen mit Indiens Premierminister Narendra Modi.

Trump nannte Huawei, den führenden Anbieter von 5G-Technologie, nicht beim Namen. Seine Worte schienen jedoch eine klare Aufforderung zu sein, das Unternehmen vom Netzaufbau in dem aufstrebenden Schwellenland auszuschließen. Die US-Regierung verdächtigt Huawei, ein Spionagevehikel der kommunistischen Führung in China zu sein. Huawei weist die Vorwürfe entschieden zurück.

Während Trumps Besuch kam es in der Hauptstadt Neu Delhi zu gewaltsamen Protesten gegen ein vom Hindunationalisten Modi durchgedrücktes Einbürgerungsgesetz, das nach Ansicht von Kritikern gezielt Muslime diskriminiert. Bei den Protesten starben seit Montag mindestens zehn Menschen. dpa

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