Die Taufformel in der katholischen Kirche darf laut Vatikan nicht verändert werden. FOTO: KNA
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Die Taufformel in der katholischen Kirche darf laut Vatikan nicht verändert werden. FOTO: KNA

Exakte Taufformel

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Rom- Papst Franziskus pocht auf das strikte Einhalten der Taufformel in der katholischen Kirche. Wie der Vatikan gestern mitteilte, muss eine Taufe exakt mit den vorgegebenen Worten erfolgen. Die "Lehrmäßige Note" dazu ist vom Präfekten der Glaubenskongregation, Kurienkardinal Luis Ladaria, unterschrieben. Der Papst habe sie "gutgeheißen". Wurde die Formel absichtlich geändert, sei die Taufe nicht gültig, schreiben die Kirchenoberen. Die Taufformel lautet "Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Darin dürfe etwa das erste Wort "Ich" nicht durch "Wir" ersetzt werden, stellt der Vatikan klar. Anlass für das Schreiben seien einige Vorkommnisse mit Änderungen gewesen. "Das Verändern der Formel bedeutet, das Wesen des kirchlichen Amtes nicht zu verstehen, das immer Dienst an Gott und seinem Volk ist und nicht die Ausübung einer Macht, die bis zur Manipulation dessen geht, was der Kirche in einer Handlung... anvertraut worden ist", heißt es im Schreiben. Der Vatikan nennt als Beispiel für eine Taufe, die nicht korrekt sei, die Formulierung: "Im Namen von Papa und Mama, ... der Großeltern, ... im Namen der Gemeinschaft taufen wir dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." dpa

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