Ermittlungen gegen Zoll-Einheit

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Köln/Osnabrück- Ermittler haben am Dienstag Räumlichkeiten der zur Bekämpfung von Geldwäsche eingerichteten Einheit des Zolls in Köln durchsucht. Es gehe dabei um den Verdacht auf Strafvereitelung im Amt, sagte ein Sprecher der in dem Fall zuständigen Staatsanwaltschaft Osnabrück. Die sogenannte Financial Intelligence Unit (FIU) habe womöglich Hinweise von Banken auf Geldwäsche erst zu spät oder gar nicht an Polizei und Justiz weitergeleitet. Ermittelt werde gegen unbekannt, sagte der Sprecher. An der Durchsuchung seien zehn Polizisten und drei Staatsanwälte aus Osnabrück beteiligt gewesen. Dem Bericht zufolge wurden insgesamt 1,7 Millionen Euro über Dutzende Konten bei drei deutschen Banken in afrikanische Staaten weitergeleitet. Die Geldinstitute hätten den Verdacht, dass die Gelder aus illegalen Geschäften stammen könnten, dem Zoll gemeldet. Die Osnabrücker Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage den Bericht. Auch der Zoll bestätigte den Durchsuchungsbeschluss. dpa

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