Entscheidung über Leben bleibt Ärzten überlassen

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Karlsruhe- Es ist für viele in der Corona-Pandemie ein Horrorszenario, wenn Ärzte bei Behandlungsengpässen Patienten aufgeben müssen - staatliche Vorgaben für die Entscheidung zwischen Leben und Tod wird es vorerst aber nicht geben. Einen Eilantrag mehrerer Kläger mit Behinderungen und Vorerkrankungen wies das Bundesverfassungsgericht ab, wie am Freitag in Karlsruhe mitgeteilt wurde. Sie wollten damit eine verbindliche Regelung erreichen.

Sollten sich viele Menschen gleichzeitig anstecken, droht die Gefahr, dass es nicht für alle Schwerkranken Platz auf der Intensivstation gibt. Ärzte müssten entscheiden, wen sie retten und wen nicht. dpa

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