Dichtes Gedränge in Pariser Nahverkehr

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Paris/London/Prag- Holpriger Start in die Freiheit: Frankreich hat viele seiner Corona-Beschränkungen nach zwei Monaten nur mit Schwierigkeiten beendet. Im morgendlichen Pariser Berufsverkehr herrschte dichtes Gedränge auf zahlreichen Bahnsteigen und in Vorstadtzügen, wie Bilder und Videos zeigten. Auch das Gesetz zur Verlängerung des Ausnahmezustands im Gesundheitsbereich konnte nicht rechtzeitig verabschiedet werden - einige Lockerungsregelungen traten zunächst nicht in Kraft. Gleichzeitig öffneten die Geschäfte wieder, der Schulbetrieb beginnt für einige Jahrgänge und die Deutsche Bahn nahm den grenzüberschreitenden Zugverkehr nach Frankreich wieder auf. Nach 55 Tagen durften die Menschen in Frankreich nun erstmals wieder ohne Passierschein auf die Straße.

Die britische Regierung lockert ihre wegen der Corona-Krise verhängten Kontaktbeschränkungen in England - und erntet dafür harsche Kritik von Gewerkschaften, Opposition und Wirtschaft. Sie forderten von Premierminister Boris Johnson mehr Klarheit im Kampf gegen die Pandemie. Die Landesteile Schottland, Wales und Nordirland kündigten an, ihren eigenen - strikteren - Weg zu gehen.

Der besonders heftig von der Corona-Pandemie betroffene US-Bundesstaat New York will ab Freitag seine Beschränkungen lockern - allerdings nur in den Regionen, die bestimmte Bedingungen erfüllen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat gestern mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Corona-Krise telefoniert. Es sei unter anderem um die Zusammenarbeit im Kampf gegen das Virus gegangen und um die Schritte, die nach der Pandemie getroffen werden sollten, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag.

In Tschechien gab es inzwischen weitere Lockerungen. Nach fast zwei Monaten konnten Menschen erstmals wieder einen professionellen Haarschnitt im Salon bekommen. Auch Einkaufszentren und große Geschäfte wie Möbelhäuser durften öffnen. dpa

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