Bürgerschaftswahl

Daten und Fakten zu Hamburg

  • vonDPA
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Hamburg wählt am 23. Februar eine neue Bürgerschaft.

Ausgangslage:Seit 2015 regieren SPD und Grüne in einer Koalition. Bürgermeister ist seit dem Abschied von Olaf Scholz (SPD) im Frühjahr 2018 Peter Tschentscher (SPD). Es ist die derzeit einzige rot-grüne Landesregierung in Deutschland.

Wahl 2015:Die SPD gewann die Bürgerschaftswahl 2015 klar, doch für eine absolute Mehrheit reichte es nicht mehr. Die Sozialdemokraten kamen auf 45,6 Prozent der Stimmen, die CDU auf 15,9 Prozent. Die Grünen erhielten 12,3 Prozent, die Linken 8,5 Prozent. Die FDP erreichte 7,4 Prozent, die AfD 6,1 Prozent.

Wahlrecht:Jeder Wähler hat fünf Stimmen für die Landes- und fünf für die Wahlkreisliste.

Wahlberechtigte:Rund 1,32 Millionen Menschen sind wahlberechtigt. Gut 27 100 Wahlberechtigte sind 16 oder 17 Jahre alt.

Bürgerschaft:Das Landesparlament hat regulär 121 Sitze. Die Zahl der Mandate kann durch Überhang- und Ausgleichsmandate sowie erfolgreiche Einzelbewerber steigen. 2015 erhielt die SPD 58 Sitze, 15 Sitze gingen an die Grünen. Die CDU kam auf 20 Sitze. Die Linke erreichte elf Sitze. Die FDP bekam neun Sitze. Neu im Parlament war die rechtskonservative AfD mit acht Sitzen.

Kandidaten:Bürgermeister Tschentscher soll die SPD auch in der nächsten Legislatur zur Regierung führen. Bei den Grünen tritt Katharina Fegebank als Bürgermeisterkandidatin an. Der Altonaer Bundestagsabgeordnete Marcus Weinberg führt die Hamburger CDU als Spitzenkandidat, Anna von Treuenfels-Frowein die FDP, Cansu Özdemir die Linke. Die AfD bietet ihren Landeschef Dirk Nockemann auf.

Bewerber:Auf der Landesliste stehen 15 Parteien, 348 Kandidatinnen und Kandidaten treten dort an. 564 Bewerber stehen auf den Wahlkreislisten. 179 Personen stehen sowohl auf einer Landes- als auch auf einer Wahlkreisliste.

Wahlkreise: Wahlkreise gibt es insgesamt 17.

Wahlalter:Das Wahlalter liegt bei 16 Jahren. Ein Kandidat muss 18 Jahre alt sein.

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