Besorgnis nach Raketenangriff

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Bagdad/Berlin- Nach mehreren Raketenangriffen auf US-Ziele im Irak ist nun auch das Gelände der amerikanischen Botschaft in der Hauptstadt Bagdad direkt getroffen worden. Der geschäftsführende Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi bestätigte den Angriff und kündigte an, dass irakische Sicherheitskräfte den Fall untersuchen würden. Laut einem Bericht der Nachrichtenseite Al-Sumaria wurden mindestens drei Menschen verletzt. Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten US-Regierungsvertreter von einem Leichtverletzten und geringen Schäden durch den Einschlag dreier Raketen auf dem Botschaftsgelände. Insgesamt seien am Sonntag fünf Raketen im hoch gesicherten Regierungsviertel niedergegangen, teilte das irakische Militär mit. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff.

Die Bundesregierung verurteilte den Raketenangriff auf die US-Botschaft auf das Schärfste. "Es handelt sich dabei um einen unverantwortlichen Angriff, der eine ohnehin angespannte Situation noch weiter verschärft", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer gestern. Alle Verantwortlichen in der Region müssten dazu beitragen, einer Eskalation entgegenzuwirken. dpa

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