Berlin und Paris rühren die Werbetrommel

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Brüssel/Berlin- Nach der deutsch-französischen Initiative für ein 500-Milliarden-Euro-Programm zur wirtschaftlichen Erholung in der EU rühren beide Länder nun die Werbetrommel - denn es regt sich Widerstand. Österreich, die Niederlande, Dänemark und Schweden pochen darauf, dass die EU nur rückzahlbare Kredite ausgibt.

Unterdessen fordern mehrere medizinische Fachgesellschaften ein Ende des Notbetriebs in Kindergärten und Schulen und eine umgehende unbeschränkte Wiederöffnung der Einrichtungen in Deutschland. Österreich und seine Nachbarländer Tschechien und Slowakei planen eine gemeinsame Grenzöffnung ab Mitte Juni. Bundesweit sind bis Dienstagabend über 175 600 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 175 100 Infektionen). Mindestens 8054 mit dem Erreger SARS-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: mindestens 7974). Das geht aus einer Auswertung der dpa hervor.

Haben die Kirchen Kranke, Sterbende und Trauernde in der Krise im Stich gelassen? Die ehemalige thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) vertritt diese Meinung. In den letzten Wochen galt in den Kliniken Besuchsverbot. Lieberknecht kritisiert, dass auch Geistliche oft nicht da gewesen seien.

Brasilien weltweit an dritter Stelle

Mit mehr als 255 000 nachgewiesenen Infektionen liegt Brasilien weltweit an dritter Stelle der am schlimmsten betroffenen Länder. Im größten Land der Region sind mindestens 16 853 Menschen in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Im Süden Russlands am Kaspischen Meer stoßen die Krankenhäuser wegen der Corona-Epidemie an ihre Grenzen. Mehr als 7000 Menschen werden Medienberichten zufolge in den Kliniken behandelt. Es gebe nur noch gut 1000 freie Betten. dpa

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