Barrieren gegen Migranten?

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Athen- Schwimmende Kunststoffbarrieren sollen nach einer Ausschreibung des griechischen Verteidigungsministeriums Migrantenboote an der Überfahrt aus der Türkei hindern. Zunächst sei nur ein Versuch geplant, sagte Minister Nikos Panagiotopoulos. Die EU-Kommission forderte Aufklärung. Barrieren dieser Art dürften den Zugang zu einem Asylverfahren nicht verhindern.

Die Barrieren sollen knapp drei Kilometer lang sein, etwa 50 Zentimeter über dem Wasser aufragen und mit Blinklichtern ausgestattet sein.

Die Einwohner der Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos, wo mittlerweile mehr als 40 000 Migranten in und um die Registrierlager leben, sind aufgebracht. In der vergangenen Woche entlud sich dies bei Demonstrationen auf den Inseln. "Wir wollen unsere Inseln und unser Leben zurück", skandierten Tausende Inselbewohner. dpa

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