Die Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) plant auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen ein Logistikzentrum für schwach und mittel radioaktive Abfälle für das Endlager Konrad in Niedersachsen. FOTO: DPA
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Die Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) plant auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen ein Logistikzentrum für schwach und mittel radioaktive Abfälle für das Endlager Konrad in Niedersachsen. FOTO: DPA

Atomabfälle sollen nach Würgassen

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Würgassen- Auf dem Gelände des früheren AKW Würgassen südlich von Höxter im Länderdreieck Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen soll Planungen zufolge ein zentrales Lager für radioaktive Abfälle aus ganz Deutschland entstehen. Behälter mit schwach und mittel radioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern sollten in eine noch zu bauende oberirdische Stahlbetonhalle gebracht werden. Das berichtete die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) am Freitag im nordrhein-westfälischen Würgassen. Die Planung sei mit dem Bundesumweltministerium abgesprochen.

In dem angestrebten "Logistikzentrum" würden die schwach und mittel radioaktiven Abfälle gesammelt, sortiert und so zusammengestellt, dass man sie schnellstmöglich ins Endlager Konrad nach Salzgitter bringen könne, erläuterte die BGZ.

Der Schacht Konrad ist Deutschlands erstes atomrechtlich genehmigtes Endlager, das derzeit unter besonderen Bedingungen entsteht. Dort soll ab 2027 schwach und mittel radioaktiver Atommüll endgelagert werden. Seit Jahren wird gegen Atomtransporte demonstriert, auch das Vorhaben in Salzgitter ist von Protesten begleitet. dpa

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