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Greta Thunberg, Klimaaktivistin aus Schweden, trifft auf dem Katamaran "La Vagabonde" in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ein. Nach Informationen portugiesischer Zeitungen fährt sie per Zug weiter zur Weltklimakonferenz nach Madrid. Foto: dpa

Angelandet

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Die Klimaaktivistin Greta Thunberg hat es rechtzeitig zur UN-Klimakonferenz über den Atlantik geschafft - und Berichte von Wissenschaftlern liefern der Schwedin neue Argumente. So war das Jahrzehnt von 2010 bis 2019 mit größter Wahrscheinlichkeit das heißeste seit Beginn der Messungen 1850, wie die Weltwetterorganisation (WMO) gestern in Madrid mitteilte. Und auch im Jahr der großen Klima-Demonstrationen von "Fridays for Future" stieg der weltweite Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) Berechnungen zufolge weiter, wenn auch langsamer als in den Vorjahren. Die Durchschnittstemperatur lag 2019 demnach etwa 1,1 Grad über dem Niveau der vorindustriellen Zeit (1850-1900). Die Einschränkung "mit größter Wahrscheinlichkeit" ist nötig, weil das Jahr noch nicht zu Ende ist. Seit den 1980er Jahren sei jedes Jahrzehnt wärmer gewesen als das jeweilige davor, hieß es bei der WMO. Laut Organisation nahm die Konzentration klimaschädlicher Treibhausgase in der Atmosphäre weiter bedrohlich zu. Die CO2-Konzentration sei binnen eines Jahres von 405,5 ppm (Teilchen pro Million Teilchen) auf einen Wert von 407,8 ppm gestiegen. Die Durchschnittstemperatur der Ozeane sei ebenfalls auf Rekordwert. " Seiten 5 +10

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