AfD-Strafanzeige gegen Merkel ohne Nachspiel

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Karlsruhe- Eine Strafanzeige der AfD gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen deren Einlassungen zur Regierungskrise in Thüringen hat kein juristisches Nachspiel. Es gebe keinen Anfangsverdacht für Straftaten, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Mittwoch. Zuvor hatte der MDR Thüringen berichtet, dass kein Ermittlungsverfahren eingeleitet werde. Der Thüringer Fraktionschef Björn Höcke hatte Merkel "Nötigung des Ministerpräsidenten" vorgeworfen.

Die Kanzlerin hatte sich Anfang Februar während einer Südafrika-Reise zu Wort gemeldet. Die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen auch mit Stimmen der AfD sei "unverzeihlich" und müsse rückgängig gemacht werden. dpa

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