Die heftigen Proteste entzündeten sich letztendlich an einer geringfügigen Erhöhung der Metro-Preise. Foto: Cristobal Escobar/Agencia Uno/dpa
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Die heftigen Proteste entzündeten sich letztendlich an einer geringfügigen Erhöhung der Metro-Preise. Foto: Cristobal Escobar/Agencia Uno/dpa
Polizisten verhaften einen Demonstranten: Die gewalttätigen Ausschreitungen in Chile nehmen kein Ende. Foto: Esteban Felix/AP/dpa
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Polizisten verhaften einen Demonstranten: Die gewalttätigen Ausschreitungen in Chile nehmen kein Ende. Foto: Esteban Felix/AP/dpa
Demonstrant vor einer brennenden Barrikade. Foto: Adrien Vautier/Le Pictorium Agency via ZUMA/dpa
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Demonstrant vor einer brennenden Barrikade. Foto: Adrien Vautier/Le Pictorium Agency via ZUMA/dpa
Flucht vor dem Tränengas: Angesichts der gewalttätigen Ausschreitungen in Chile hat Präsident Piñera den Nationalen Sicherheitsrat einberufen. Foto: Esteban Felix/AP/dpa
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Flucht vor dem Tränengas: Angesichts der gewalttätigen Ausschreitungen in Chile hat Präsident Piñera den Nationalen Sicherheitsrat einberufen. Foto: Esteban Felix/AP/dpa
Ein Demonstranten schützt sich mit einem Stück Blech vor einem Wasserwerfer der chilenischen Polizei. Foto: Esteban Felix/AP/dpa
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Ein Demonstranten schützt sich mit einem Stück Blech vor einem Wasserwerfer der chilenischen Polizei. Foto: Esteban Felix/AP/dpa
Schwer bewaffneter Polizist vor einer brennenden Straßensperre: Die gewalttätigen Proteste in Chile waren durch eine Erhöhung der Metro-Preise ausgelöst worden. Foto: Esteban Felix/AP/dpa
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Schwer bewaffneter Polizist vor einer brennenden Straßensperre: Die gewalttätigen Proteste in Chile waren durch eine Erhöhung der Metro-Preise ausgelöst worden. Foto: Esteban Felix/AP/dpa
Rauchwolken von Fackeln steigen über einer riesigen Demonstration in Santiago de Chile auf. Foto: Esteban Felix/AP/dpa
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Rauchwolken von Fackeln steigen über einer riesigen Demonstration in Santiago de Chile auf. Foto: Esteban Felix/AP/dpa

Zorn über hohe Kosten

75.000 Chilenen protestieren gegen soziale Ungleichheit

Auslöser der Proteste in Chile war eine geringfügige Erhöhung der Metro-Preise. Mittlerweile fordern die Demonstranten die Abkehr vom bisherigen politischen System.

Santiago de Chile (dpa) - Rund 75.000 Menschen haben in der chilenischen Hauptstadt Santiago gegen die soziale Ungleichheit und die hohen Kosten für Transport, Gesundheit und Bildung protestiert.

Sie zogen am Freitag größtenteils friedlich zur Plaza Italia im Zentrum der Metropole. Laut einem Bericht der Zeitung "La Tercera" war es die zweitgrößte Demonstration bei den seit Wochen andauernden Protesten. Vermummte stürmten unterdessen ein historisches Gebäude der Universität Pedro de Valdivia und steckten es in Brand. Daneben plünderten gewalttätige Demonstranten eine Kirche und errichteten Barrikaden aus dem Mobiliar.

Lange galt Chile als Hort der Stabilität in Südamerika. Allerdings gibt es im reichsten Land der Region hohe Einkommensunterschiede. Vor allem Bildung und Gesundheitsversorgung sind sehr teuer. Die heftigen Proteste entzündeten sich letztendlich an einer geringfügigen Erhöhung der Metro-Preise.

Viele der Demonstranten fordern nun aber auch eine Abkehr vom neoliberalen Wirtschaftsmodell und eine grundlegende Reform der Verfassung, die noch aus der Zeit der Militärdiktatur von Augusto Pinochet stammt. Wegen der massiven Proteste sagte die Regierung den Asien-Pazifik-Gipfel und die Weltklimakonferenz ab.

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